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Gustav Mahler im Hotel Föttinger III

Im Spätsommer 1893 reifte der geniale Plan, direkt am Seeufer ein eigenes Häuschen zu errichten in dem Mahler die Ruhe und Abgeschiedenheit zu finden hoffte, die er beim Komponieren brauchte. In den folgenden Sommern wurde das Komponierhäuschen zur idealen Schaffenswerkstatt, in der Mahler sowohl die Blumenwiese welche sich zwischen dem See und dem Gasthof befand, als auch die Tiere im Wald, die mächtigen Felsabstürze des nahen Höllengebirges, kurz die ganze Atterseelandschaft in seinen musikalischen Werken integrierte. Mahler wörtlich am 27. Juni 1896 zu Natalie Bauer-Lechner:Daß ich auch noch das Höllengebirge in die Tasche stecken werde, wer hätte das gedacht? Nun habe ich mir wirklich ganz Steinbach zugeeignet“. Seinem Freund Bruno Walter erklärte Mahler bei einem Spaziergang am Fuße des Höllengebirges:“Sie brauchen gar nicht mehr hinzusehen, das habe ich alles schon weg komponiert“. All diese Aussagen zeugen von der Verbundenheit Mahlers zu seinem Ferienretiro am Attersee, das er schweren Herzens im Spätsommer 1896 wegen Unstimmigkeiten mit dem neuen Pächter des Gasthofs für immer verlies.

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